Die Kunst der Papierherstellung: Pressen und Trocknen

 

Quelle: "Das Weißbuch über weißes Papier"

 
 

Vom Sieb wird die Papierbahn durch rotierende Walzen geführt. Hier wird das Wasser herausgepreßt, so daß der Trockengehalt sich auf 35 - 50 % erhöht. Das restliche Wasser wird anschließend in der Trockenpartie auf dampfbeheizten Trockenzylindern verdampft, bis die Papierbahn einen Trockengehalt von 90 - 95 % erreicht.

Schließen des Systems
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Ein Großteil des Siebwassers wird innerhalb des Verfahrens wiederverwendet. Um eine zu hohe Konzentration von Salzen und anderen Chemikalien im Siebwasser und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Papierqualität zu vermeiden, muß beim Kreislauf eine bestimmte Menge Frischwasser zugeführt werden. In modernen Papierfabriken liegt der Wasserverbrauch bei der Herstellung einer Tonne Papier gewöhnlich zwischen 10 und 50 Kubikmeter. Eine entsprechende hohe Menge an behandeltem Siebwasser muß entsorgt werden. Die Wasser-, Faser- und Füllstoffmenge ist hoch. Die Rückstände im Abwasser von Papierfabriken enthalten normalerweise keine toxischen Verbindungen. Als Nebenprodukt in Naßfestigkeitsmitteln können chlororganische Verbindungen auftreten, es wird jedoch bereits an der Entwicklung alternativer Mittel gearbeitet.

 

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